Das KMK-Fremdsprachenzertifikat
Kennzeichen
- internationale Transparenz: Die geprüften Kompetenzbereiche und die angebotenen Niveaustufen sind dem „Europäischen Referenzrahmen
für das Lernen und Lehren von Sprachen“ (vom Europarat entwickelt,
seit 1996 existent) gemäß definiert.
- Berufsbezug: Geprüft und zertifiziert werden berufsbezogene
Sprachkenntnisse für Berufsbereiche (kaufmännisch-verwaltende,
gewerblich-technische, gastgewerbliche, sozialpflegerische Berufe),
Berufsgruppen (z. B. Metallberufe) oder Einzelberufe (z. B. Bankkaufleute).
- bundesweit anerkanntes schulisches Zertifikat: Die Zertifikatsprüfungen
finden an Berufsschulen statt; das Zertifikat wird von der Schule
verliehen, wird jedoch, da es den Vorgaben einer einschlägigen KMKRahmenvereinbarung entspricht, bundesweit anerkannt.
- Freiwilligkeit: Die Schulen können Zertifikatsprüfungen anbieten.
Die Auszubildenden können das Angebot wahrnehmen.
- Zuschnitt auf individuelle Bedürfnisse: Interessenten können wählen zwischen Prüfungen mit unterschiedlichem Berufsbezug auf bis zu
drei unterschiedlichen Niveaus.
- Gleichgewichtung des schriftlichen und mündlichen Sprachgebrauchs:
Jede Zertifikatsprüfung besteht aus einem schriftlichen und einem
mündlichen Teil, die beide bestanden werden müssen, um das Zertifikat
zu erhalten.
- nationale Aussagekraft und Transparenz: Das den erfolgreichen Teilnehmern zu verleihende Zertifikat enthält auf der Vorderseite keine Note, sondern detaillierte Angaben über die Prüfungsteile sowie die in den
einzelnen geprüften Kompetenzbereichen erzielten Ergebnisse. Darüber
hinaus sind die Definitionen der Niveaustufen Bestandteil des Zertifikats.
Die Kompetenzbereiche und Niveaustufen finden Sie hier.
Hier finden Sie die gemeinsamen Referenzniveaus des gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens.

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